Interessengemeinschaft Nachhaltige Entwicklung Borkum

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 Die Gemeinschaft 

Bei uns arbeiten viele engagierte Borkumer Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere aus den folgenden Vereinen und Unternehmen beteiligen sich Interessenvertreter:
  • Sportfischerverein
  • Borkumer Weidegenossenschaft
  • Borkumer Reiterverein
  • Jäger
  • Reitbetriebe
  • Pensionspferdehaltung
  • Fuhrbetriebe
  • Private Pächter
  • Naturschützer
Obwohl, im Sinne einer  Lokalen Agenda 21, viele unterschiedliche Interessen in der Gruppe übereingebracht werden müssen, gelingt uns mit Hilfe moderierter Treffen ein zielführendes und für jeden Teilnehmer befriedigendes Arbeiten.
Die vielen unterschiedlichen Akteure ermöglichen uns, eine große Bandbreite des Meinungsspektrums der Borkumer Bevölkerung zu repräsentieren.
Einige unserer Mitglieder beteiligen sich auch ehrenamtlich an weiteren Initiativen, die zukunfsweisend für Borkum sind. Dazu gehören beispielsweise der Arbeitskreis Dorferneuerung oder der Watertoorn Börkum e.V.

Die Gründung

Am 19. Februar hat sich mit 17 Gründungsmitgliedern die „Interessengemeinschaft Nachhaltige Entwicklung auf Borkum“ gegründet. Anstoß dazu gaben mehrere negative Entwicklungen aus der Vergangenheit sowie die aktuelle Diskussion über einen Golfplatz auf der Außenweide.

Blicken wir zurück zum Modernisierungs-Wahn in den 1960/70er Jahren auf den Nordseeinseln. In dieser Zeit wurde der Borkumer Bevölkerung erzählt, dass ein modernes Nordseebad ein modernes Appartementhaus benötigt. Das Geffah-Haus wurde gebaut. Eine Bausünde aus heutiger Sicht. Längst ist erkannt worden, dass der Gast das Typische der Insel nachfragt: Bäderarchitektur und Friesen-häuser. Blicken wir nur wenige Jahre zurück, als Tourismus-Experten den Borkumern erzählten, dass ein modernes Nordseebad ein Erlebnisbad benötigt. Das Gezeitenland wurde gebaut. Die jährlich 800.000 Euro Schulden wurden im Vorfeld nicht erwähnt. Heute wissen wir, dass eine zeitgemäße Modernisierung des alten Wellenbades in Kombination mit einer attraktiven Saunalandschaft durchdachter gewesen wäre. Blicken wir in die Gegenwart. Nun wird der Borkumer Bevölkerung seit 20 Jahren erzählt, dass ein modernes Nordseebad einen Golfplatz benötigt. Damals wurde es „erforderliche Qualitätsverbesserung“ genannt, heute spricht man von einer „unabdingbaren Notwendigkeit“. Bis heute gibt es keine Studie, die das beweist. Die für den Bau vorgesehenen Flächen haben eine hohe Bedeutung für den Naturschutz und für verschiedene Landnutzer-gruppen.

Aus den genannten Gründen haben sich Borkumer Bürger zusammengefunden, die sich dafür engagieren wollen, die zukünftige Entwicklung der Insel an den Kriterien der Nachhaltigkeit auszu-richten. Dies bedeutet, dass Planungen einer Prüfung unterworfen werden, bei der wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden.
Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Hier wurde erkannt, dass nicht mehr Bäume gefällt werden dürfen wie nachwachsen. Die Interessengemeinschaft erachtet es als elementar wichtig, dieses Handlungsprinzip auf die Inanspruchnahme von Fläche auf Borkum anzuwenden, da die Insel im Gegensatz zum Festland nur über einen definitiv begrenzten Raum verfügt.
Wir sehen uns als eine Plattform für die Bürger, um gemeinschaftlich Zukunftsperspektiven für Borkum zu entwickeln. Gemeinschaftlich bedeutet hierbei, Interessen zu respektieren und gleichberechtigt unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit zu erörtern. Dabei werden wir nicht die Ideen anderer Inseln kopieren, sondern unser eigenes touristisches Profil herausarbeiten und schärfen.


Die Gruppenarbeit

Je nach zeitlicher Verfügbarkeit unterscheidet sich die Interessen- gemeinschaft Nachhaltige Entwicklung in eine mehr und eine weniger aktive Gruppe. In der aktiveren Gruppe wird konstant und regelmäßig gearbeitet. Die weniger aktive Gruppe kommt zu unregelmäßigen Treffen zusammen, um das von der "Kerngruppe" Erarbeitete im Einvernehmen mit zu beschließen. Entscheidungen werden somit gemeinschaftlich gefällt.
Gegenwärtig arbeiten in der "Kerngruppe" der Interessen- gemeinschaft folgende Borkumer Bürgerinnen und Bürger mit (in alphabetischer Reihenfolge des Nachnamens):


Karin Akkermann
Resi und Klaas Aggen

Reinder Beckmann
Jürgen Berns
Hayo Bootsmann
Ilka Harms
Johann Höllrigl
Antje Jütting

Dr. Christiane Malchau
Dr. Ulrich Malchau
Helmut Mayer

Sabine Rau
Ute Scholtissek
Hidde Staghouwer
Sabine Wegmann


Das Borkum-Wappen

Das Dreieck der Nachhaltigkeit






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